Ein schlechter Schufa-Score kann die Kontoeröffnung erschweren und zu höheren Zinsen bei Krediten führen. Die gute Nachricht: Sie können Ihren Score aktiv verbessern.
1. Schufa-Selbstauskunft anfordern
Einmal pro Jahr können Sie kostenlos eine Datenkopie bei der Schufa anfordern. Prüfen Sie alle Einträge auf Fehler – falsche oder veraltete Einträge können Sie löschen lassen.
2. Alte Konten schließen
Viele ungenutzte Girokonten oder Kreditkarten können Ihren Score negativ beeinflussen. Schließen Sie Konten, die Sie nicht mehr brauchen.
3. Rechnungen pünktlich bezahlen
Zahlungsverzug ist einer der häufigsten Gründe für negative Einträge. Richten Sie Lastschriften ein, um Zahlungen nicht zu vergessen.
4. Kredite zusammenlegen
Mehrere kleine Kredite wirken negativer als ein einzelner größerer. Wenn möglich, fassen Sie bestehende Verbindlichkeiten zusammen.
5. Konditionsanfragen statt Kreditanfragen
Achten Sie bei Kreditvergleichen darauf, dass die Bank eine „Konditionsanfrage“ (schufaneutral) stellt und keine „Kreditanfrage“.
6. Vertragspartner diversifizieren
Ein Mix aus verschiedenen Vertragstypen (Girokonto, Mobilfunk, Ratenkauf) kann sich positiv auswirken – vorausgesetzt, alles wird pünktlich bezahlt.
7. Geduld haben
Negative Einträge werden nach 3 Jahren automatisch gelöscht (bei beglichenen Forderungen). Auch ohne aktives Zutun verbessert sich Ihr Score mit der Zeit.
Bis Ihr Schufa-Score sich verbessert hat, können Sie ein Girokonto ohne Bonitätsprüfung nutzen – kostenlos und ohne Schufa-Abfrage.