Was ist die Schufa? Einfach erklärt
Die Schufa beeinflusst, ob Sie ein Girokonto eröffnen können. Erfahren Sie, wie der Score funktioniert und was Sie tun können.
Die Schufa kurz erklärt
Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei. Sie speichert Daten zu Ihrer finanziellen Vergangenheit und berechnet daraus einen Score, der Ihre Kreditwürdigkeit einschätzt.
Der Schufa-Score liegt zwischen 0 und 100 – je höher, desto besser. Ein Score über 95 gilt als sehr gut, unter 90 können Probleme bei der Kontoeröffnung auftreten.
Welche Daten speichert die Schufa?
Die Schufa erfasst unter anderem: laufende Kredite und Kreditkarten, Girokonten und Mobilfunkverträge, Zahlungsstörungen und Inkassoverfahren, Privatinsolvenzen und eidesstattliche Versicherungen. Positive Daten (pünktliche Zahlungen) verbessern den Score, negative Einträge verschlechtern ihn.
Warum prüfen Banken die Schufa?
Klassische Banken prüfen die Schufa vor der Kontoeröffnung, um das Risiko einzuschätzen. Besonders relevant ist dies für Dispokredite und Kreditkarten. Bei einem reinen Guthabenkonto besteht für die Bank kein Ausfallrisiko – deshalb verzichten Neobanken wie Revolut, bunq und Vivid Money auf die Schufa-Abfrage.
Was tun bei negativer Schufa?
Option 1: Girokonto ohne Schufa
Eröffnen Sie ein Konto bei einem Anbieter, der keine Schufa-Abfrage durchführt. In unserem Vergleich finden Sie die besten Optionen.
Option 2: Basiskonto beantragen
Seit 2016 hat jeder in Deutschland Anspruch auf ein Basiskonto – unabhängig von Schufa-Einträgen.
Option 3: Schufa-Score verbessern
Prüfen Sie Ihre Schufa-Auskunft auf Fehler (einmal jährlich kostenlos möglich), begleichen Sie offene Forderungen und vermeiden Sie häufige Kreditanfragen.
Konto ohne Schufa eröffnen
Umgehen Sie die Schufa-Prüfung und eröffnen Sie ein Girokonto bei einer modernen Neobank.
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