Pfändungsschutzkonto (P-Konto)
Pflichten, Schutz, Kosten — alles zum P-Konto und welche Bank dir bei aktiver Pfändung hilft.
P-Konto bei welcher Bank?
Jede deutsche Bank ist verpflichtet, dein bestehendes Girokonto auf Antrag in ein P-Konto umzuwandeln. Eine Neueröffnung als P-Konto ist meistens nur bei Banken mit deutscher Lizenz möglich (Comdirect, DKB, ING, Sparkasse, Norisbank). Bei EU-Banken ist eine Umwandlung in der Regel nicht vorgesehen.
Pflichten, Schutz, Kosten — alles zum P-Konto und welche Bank dir bei aktiver Pfändung hilft.
Anleitung: Konto in P-Konto umwandeln
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1
Antrag stellen
Schriftlicher Antrag bei deiner Bank — kostenlos und gesetzlich verpflichtet.
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2
Bescheinigung beschaffen
Pfändungsfreibetrags-Bescheinigung holst du dir bei einer Schuldnerberatung oder Anwalt.
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3
Bescheinigung einreichen
Bei der Bank einreichen — schützt dann auch erhöhte Freibeträge (z.B. bei Unterhaltspflichten).
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4
Konto nutzen
Lastschriften, Karte, Überweisungen — alles wie gewohnt, aber gepfändete Beträge sind geschützt.
Frag uns dein P-Konto-Anliegen
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Häufige Fragen zum P-Konto
Wer braucht ein P-Konto?
Jeder, der eine Pfändung erwartet oder bereits hat, sollte sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln. Damit ist dein Existenzminimum geschützt.
Was kostet ein P-Konto?
Ein P-Konto darf nicht mehr kosten als ein normales Girokonto. Bei vielen Banken ist es sogar kostenlos.